Definition der TEWL
Der unbemerkte Wasserverlust bezeichnet die passive Verdunstung von Wasser aus den tiefen Hautschichten nach außen, ohne dass dies spürbar ist. Im Gegensatz zum Schwitzen hängt er nicht von der Aktivität der Schweißdrüsen ab und findet kontinuierlich statt, auch in Ruhe.
Dieses Phänomen findet hauptsächlich in der Oberhaut statt, genauer gesagt in der Hornschicht, die als Schutzbarriere fungiert. Ist diese Barriere intakt, bleibt der Wasserverlust moderat und physiologisch. Ist sie jedoch geschädigt, steigt die TEWL an, was zu trockenerer Haut, empfindlicher und manchmal gereizter Haut führt.
Die Rolle der Hautbarriere
Um die TEWL zu verstehen, muss man sich die Hautstruktur ansehen. Die Hornschicht wird oft mit einer „Ziegelmauer“ verglichen, wobei die Zellen (Korneozyten) die Ziegelsteine sind und die Lipide (Ceramide, Cholesterin, Fettsäuren) die Rolle des Mörtels übernehmen.
Dieses System begrenzt die Wasserverdunstung und verhindert gleichzeitig das Eindringen äußerer Stoffe (Schadstoffe, Allergene, Mikroorganismen). Wenn diese Hautbarriere geschwächt ist, zum Beispiel durch Umweltfaktoren, ungeeignete Pflege oder Hauterkrankungen, entweicht Wasser leichter.
Daher wird die TEWL zu einem wichtigen Indikator für die Hautintegrität: Je höher sie ist, desto stärker ist die Hautbarriere geschädigt...

Warum nimmt der unbemerkte Wasserverlust zu?
Mehrere Faktoren können den unbemerkten Wasserverlust beeinflussen.
Ursache Nr. 1: Umweltbedingungen
Kälte, Wind, Hitze oder auch zu trockene Luft (Heizung, Klimaanlage) fördern die Verdunstung von Wasser. Im Winter zum Beispiel steigt die TEWL oft an, was das Spannungsgefühl erklärt.
Ursache Nr. 2: äußere Einflüsse
Zu aggressive Reinigungsmittel, übermäßige Peeling oder bestimmte reizende Wirkstoffe können die Hautbarriere schädigen. Dies führt zu einer Erhöhung der TEWL und einer fortschreitenden Austrocknung.
Ursache Nr. 3: das Alter
Mit dem Alter nimmt die Lipidproduktion ab. Ihre Haut wird dünner, empfindlicher und weniger effektiv beim Wasserspeichern, was die TEWL natürlich erhöht.
Ursache Nr. 4: Hauterkrankungen
Bestimmte Erkrankungen wie Ekzeme, Psoriasis oder atopische Dermatitis sind mit einer Beeinträchtigung der Hautbarriere verbunden. Die TEWL ist dort oft deutlich erhöht.
Ursache Nr. 5: Lebensgewohnheiten
Eine unzureichende Hydratation, Stress, Schlafmangel oder eine unausgewogene Ernährung können ebenfalls die Qualität Ihrer Haut beeinträchtigen und den Wasserverlust fördern.
Wie wird die TEWL gemessen?
Der unmerkliche Wasserverlust kann mit speziellen Geräten gemessen werden, die in der Dermatologie oder Kosmetologie verwendet werden, sogenannten Evaporimetern. Diese Geräte messen die Menge an Wasser, die über einen bestimmten Zeitraum von der Hautoberfläche verdunstet. Diese Messung ist besonders nützlich in klinischen Studien, um die Wirksamkeit kosmetischer Produkte zu testen oder den Zustand der Hautbarriere bei Patienten zu bewerten.
Im Alltag, auch ohne Gerät, können bestimmte Anzeichen auf eine hohe TEWL hinweisen: Spannungsgefühl, stumpfe Haut, Rauheit, Unbehagen oder erhöhte Empfindlichkeit.
TEWL und Hydratation: Was ist der Unterschied?
Es ist wichtig, Hautfeuchtigkeit und TEWL nicht zu verwechseln. Eine Haut kann an Wassermangel leiden (Dehydrierung), während die Hautbarriere relativ intakt ist, oder umgekehrt gut hydriert sein, aber einen übermäßigen Wasserverlust aufweisen:
- Die TEWL betrifft die Fähigkeit der Haut, Wasser zu speichern;
- Die Hydratation hängt von der Menge des in den Geweben vorhandenen Wassers ab.
Beide Begriffe sind miteinander verbunden, aber unterschiedlich.
Eine wirksame Pflegeroutine muss daher beide Aspekte berücksichtigen:
- Wasser der Haut zuführen (Feuchtigkeitsspender wie Glycerin oder Hyaluronsäure)
- Stärkung der Hautbarriere zur Begrenzung der Verluste (Lipide, Ceramide)

Wie kann man den unmerklichen Wasserverlust begrenzen?
Die Reduzierung der TEWL erfolgt hauptsächlich durch die Stärkung der Hautbarriere.
Tipp Nr. 1: Wählen Sie passende Pflegeprodukte
Bevorzugen Sie sanfte Produkte, ohne reizende Stoffe und reich an Lipiden. Cremes mit Pflanzenölen, Sheabutter, Squalan oder Hyaluronsäure sind Ihre besten Verbündeten!
Tipp Nr. 2: Vermeiden Sie aggressive Reinigungen
Zu alkalische Seifen können den Hydrolipidfilm schädigen. Wählen Sie Formeln, die den pH-Wert der Haut respektieren.
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Tipp Nr. 3: Befeuchten Sie regelmäßig
Das Auftragen einer feuchtigkeitsspendenden Creme morgens und abends hilft, ein gutes Feuchtigkeitsniveau zu erhalten und die Wasserverdunstung zu begrenzen.
Für das Gesicht wählen Sie eine Creme, die reich an Hyaluronsäure ist: Die Anti-Aging-Creme Grangettes Switzerland enthält hydrolysierte Hyaluronsäure, aus Oliven gewonnenes Squalan und Allantoin aus Beinwell. Diese Inhaltsstoffe spenden intensive und langanhaltende Feuchtigkeit: ein Muss, um Weichheit, Geschmeidigkeit und natürlichen Glanz zurückzugewinnen.
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Tipp Nr. 4: Verwenden Sie ein Augenkontur-Gel
Der Bereich der Augenkontur ist extrem dünn und empfindlich (bis zu 4-mal dünner als der Rest des Gesichts). Das Ergebnis: Er verliert leichter Wasser, weshalb die TEWL dort oft höher ist.
Eine gut formulierte Augenkonturpflege (Gel oder Creme) kann:
- Stärkung der Hautbarriere;
- Begrenzung der Wasserverdunstung;
- Verbesserung des Komforts (weniger Spannungsgefühle, feine Trockenheitsfältchen).
Wie pflegt man diesen Bereich des Gesichts? Das Augenkontur-Gel Grangettes Switzerland ist Ihr bester Verbündeter: angereichert mit Hyaluronsäure stärkt es die oberen Schichten Ihrer Epidermis und unterstützt Ihre Lipidbarriere.
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Tipp Nr. 5: Schützen Sie Ihre Haut vor schädlichen Einflüssen
Im Winter denken Sie daran, Ihre Haut vor Kälte und Wind zu schützen. Und im Sommer verwenden Sie einen Sonnenschutz, um UV-bedingte Schäden zu vermeiden, die ebenfalls die Hautbarriere beeinträchtigen können!



